Beach Ă–STM – 24./25.09. – Bibione

Kader (alphabetisch): Andi, Benni, Christoph, Dasi, Esther, Jakob, Johanna, Kathi, Markus, Pat, Philipp, Vroni

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Heuer nahmen 20 (!) Teams an den Beach-Staatsmeisterschaften teil. Da die Augärtner kein Team stellen konnten, wurden wir durch Benni verstärkt. Uns brachte der Pool die Wunderwuzzis, Styrian Hawks, Disc Fiction und Mosquitos. Los ging es gegen die Wunderwuzzis. Wir schafften es von Anfang an, eine druckvolle Zone zu spielen und zwangen unsere Gegner somit regelmäßig zu Fehlern. So entwickelte sich ein recht eindeutiges Spiel zu unseren Gunsten. Gegen Ende konnten die Wunderwuzzis ihre Fehler größtenteils einstellen und das Spiel offen gestalten, unser Vorsprung war da aber schon zu groß.

Danach trafen wir auf die Styrian Hawks, die Sieger von 2014. Wir konnten lange Zeit gut mithalten und den Styrians den einen oder anderen Turn abringen. Beim Stand von 3:3, als wir sahen, dass wir vielleicht doch eine Chance hatten,  wurden wir dann nervöser und machten ein paar Fehler mehr als die SteirerInnen. Schlussendlich mussten wir uns mit 3:6 geschlagen geben.

Im nächsten Spiel trafen wir dann auf die Titelverteidiger, Disc Fiction. Nach einem furchtbaren Start (0:4) fanden wir dann gut ins Spiel und konnten es offen gestalten. Die Aufholjagd kam allerdings zu spät.

Die Mosquitos spielten mit einem sehr jungen Team, mit einigen noch recht unerfahrenen SpielerInnen.  Diese Unsicherheit konnten wir gut ausnutzen und so einen ungefährdeten Sieg feiern. Somit beendeten wir den Pool an 3. Stelle und den Samstag bereits um 15:45. Somit blieb genug Zeit für Wellness im Palace 🙂

Am Sonntag trafen wir im ersten Kreuzspiel auf die Walzcheekies. Diese waren ein sehr heterogenes Team aus ein paar sehr erfahrenen SpielerInnen und ein paar Neuen. Wir schafften es den Druck über das ganze Spiel hinweg hoch zu halten und konnten so einen ungefährdeten Sieg einfahren. (1:0; 1:3; 10:4)

Im nächsten Spiel erwartete uns Flying Circus. Auch hier trafen wir wieder auf ein recht heterogenes Team und ebenso wie im vorigen Spiel konnten wir dies auch hier über weite Strecken recht gut nutzen. Beim Stand von 7:4 ließ dann aber unsere Konzentration zu wünschen übrig und Flying Circus konnte nochmal eine Aufholjagd starten. Diese führte sie bis in den Universe-Punkt. Dort behielten wir dann aber die Nerven und konnten schließlich doch noch mit 8:7 gewinnen.

Somit spielten wir um den 9. Platz und, wie könnte es anders sein, trafen auf die Zombees. Nachdem wir beim Aufwärmen die Zeit aus den Augen verloren, startete das Spiel bereits, als wir noch im Aufwärmkreis standen. Halb unaufgewärmt verschliefen wir auch ein wenig die ersten Punkte. Danach gelang es uns aber aufzuholen und das Spiel offen zu gestalten. Nach dem Ende der Zeit gestaltete sich der Punkt beim Stand von 6:7 zu einem wahren Krimi. Nach einigen Turns machte Benni ein Layout in der Endzone und fing, aus der Perspektive aller, die Scheibe. Er callte sie aber „down“, was ihm groĂźen Respekt und uns einen Turn einbrachte. Es gelang uns aber dennoch den Punkt zu holen und somit wurde dieses Spiel, geradezu traditionell, im Universe-Punkt entschieden. Hier konnten wir zwar noch eine Defense holen, verloren aber die Scheibe wieder. Am Ende machten die Zombees einen Fehler weniger als wir und holten sich verdient den 9. Platz.

Wir können mit Platz 10. aber außerordentlich zufrieden sein. Zum ersten Mal seit langem gelang es uns, unsere Favoritenrolle auch umzusetzen und in den anderen Spielen konnten wir teilweise sehr starke Leistungen zeigen.

Open und Women Ă–STM – 09.-11.09. – Kundl

Kader (alphabetisch)
Open: Andi, Dasi, Fabi, Gerald, Görkem, Iappo, Jakob, Markus, Max, Pat, Rossi, Sam
Women: Christina, Esther, Iris, Johanna, Kathi, Lisa, Martha, Steffi, Teresa, Vroni

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Das Abenteuer Open und Women Staatsmeisterschaften begann dieses Jahr bereits mit dem Schedule. Dieser kam, aufgrund einiger kurzfristiger Absagen und weiterer Komplikationen,erst zwei Tage vor dem Turnier und hielt auch sonst die eine oder andere Überraschung bereit. Unsere Herren hätten ihr erstes Spiel bereits um 14 Uhr gehabt und die Damen spielten dafür nur am Samstag und Sonntag. Beides kam überraschend, da bei den Herren gleich viele und bei den Damen ein Team weniger als im Vorjahr antraten. Dass das Turnier dann trotzdem mehr Zeit in Anspruch nimmt als dies im Vorjahr der Fall war, war für uns nicht abzusehen.

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FĂĽr unsere Herren bedeutete dies, dass sie das erste Spiel am Freitag nicht spielen konnten, da der Zug, fĂĽr den einige von uns bereits Tickets erstanden hatten, erst um 14:40 Uhr in Kundl ankam. Eine Verschiebung des ersten Spiels gegen die Mosquitos konnte auch nicht erreicht werden und somit blieben den Herren nur noch 3 Poolspiele.

Für unsere Damen war der Schedule auch überraschend aber wenigstens verpassten sie kein Spiel. Trotzdem hatten sie aber weniger Spiele als die Herren…

Das Open-Team spielte somit das erste Spiel gegen bigEZ. Auch wenn es erwartungsgemäß nicht viel zu holen gab waren wir mit unserem Spiel und dem Ergebnis 4:13 zufrieden.

Am Samstag ging es dann auch endlich für die Damen los. Zum Start trafen wir auf eine Mischung aus Styrian Hawks und RaabtalRenewables, Styrian Sunrise. Das Spiel verlief recht ausgeglichen, wir konnten uns für unsere gute Leistung aber nur zu selten auch mit Punkten belohnen. In einem durch hohen Spirit ausgezeichneten Spiel zeigten uns die Steirerinnen unsere Schwächen auf und bestraften uns für unsere Fehler. Nichts desto trotz war das 3:15 ein gelungener Auftakt in das Turnier.

Das zweite Spiel des Tages brachte uns die amtierenden Staatsmeisterinnen Box. In der Anfangsphase konnten wir gut mithalten und durch guten Druck in der Defense und ein paar schöne Spielzüge das Spiel offen gestalten. In den ersten 15 Minuten unterliefen beiden Teams noch einige leichte Fehler. Danach schaffte Box es besser ihre Fehler einzustellen und konnte ein paar Punkte davonziehen. In der zweiten Hälfte entwickelte sich das Spiel dann zur erwartet klaren Angelegenheit. Am Ende mussten wir uns mit 3:15 geschlagen geben. Auch hier fühlte sich das Spiel knapper an, als es das Endergebnis vermuten lässt. Jedenfalls ließ uns dieses Spiel positiv dem nächsten Tag entgegen sehen.

Bei den Herren startete der Samstag eher durchwachsen. In der Früh spielten wir gegen Play, das Team, gegen das wir uns am ehesten Chancen in unserem Pool ausrechneten. Wir schafften es aber im gesamten Spielverlauf nicht, unser Potential abzurufen und mussten uns schlussendlich sehr deutlich geschlagen geben. Dies ist aber nicht nur unserer Unfähigkeit, sondern auch der durchgängig starken und druckvollen Defense von Play geschuldet. Unterm Strich war das 4:13 dann zwar bitter aber leistungsgerecht.

Im zweiten Spiel gab es gegen Catchup dann erwartungsgemäß wenig zu holen, auch wenn wir nur einen Punkt weniger als gegen Play erzielten. Es war dennoch schön und vor allem lehrreich gegen die Grazer zu spielen.

Das für uns wichtigste Spiel des Tages war das Kreuzspiel am Abend gegen die Discoboyez. Hier erwarteten wir uns wieder mitspielen zu können. Diese Erwartung wurde aber leider enttäuscht. Auch wenn wir besser als noch in der Früh gegen Play agierten, machten wir dennoch zu viele Fehler und ließen uns zu sehr unter Druck setzen. Am Ende kamen wir in diesem Spiel nicht über 4 Punkte hinaus.

Sonntag
Die Stolichnayas starteten mit einem Spiel gegen Matchbox in den Tag. Nach einer sehr engen, ausgeglichenen und von beiden Seiten nervösen Anfangsphase konnten wir uns nach einem Callahan von Kathi ein wenig absetzen und schließlich mit 8:5 in die Halbzeit gehen. Wir konnten die Konzentration perfekt in die zweite Halbzeit mitnehmen und gleich nochmal drei Punkte in Serie machen. Matchbox gelang danach zwar noch ein Break, wir schafften es aber das Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben und feierten somit unseren ersten Sieg bei Staatsmeisterschaften! Nach guten Leistungen bereits am Samstag, konnten wir uns diesmal endlich auch diesem 13:8-Sieg belohnen.

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Durch den Sieg gegen Matchbox erspielten wir uns noch ein weiteres Spiel, nämlich um den 5. Platz gegen die InnSisters. Auch hier konnten wir anfangs das Spiel offen gestalten. Im Verlauf des Spiels mussten wir dann aber unserem kleinen Kader Tribut zollen. Vor allem die Cutterinnen waren gegen Ende des Spiels bereits stehend k.o. Auch wenn es uns bereits zum zweiten Mal in Folge gelang ein Open und ein Women Team zu stellen, mit der Kaderbreite vieler anderer Vereine (oder Spielgemeinschaften) können wir einfach nicht mithalten. Es gelang uns aber dennoch auch im letzten noch den einen oder anderen schönen Punkt zu machen, schlussendlich reichte es aber „nur“ zu einem 5:15.

Bei den Herren gab es am Sonntag dann im Spiel um Platz 9 doch noch ein Aufeinandertreffen mit den Mosquitos. Auch hier zeigten sich bereits in der Breite der Kader gewisse Unterschiede. 19 Mosquitos standen hier 12 Stolis gegenüber und das, obwohl die Mosquitos bereits den einen oder anderen Verletzten zu beklagen hatten. Obwohl wir gar nicht schlecht in das Spiel starteten, gelang es uns nicht zu punkten. Zu oft warfen wir kurz vor der Endzone die Nerven und mit ihnen die Scheibe weg. Erst beim Stand von 0:4 konnten wir das erste Mal anschreiben. In der Mitte des Spiels konnten wir dann ein paar Punkte in Folge erzielen, in Summe reichte das aber nicht für einen Sieg. Mit dem 7:15 stand es also fest – wir mussten uns ohne Sieg an diesem Wochenende mit dem letzten Platz zufrieden geben.

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Das Fazit dieses Wochenendes ist für unsere zwei Teams wohl so unterschiedlich, wie der Schedule der beiden Divisons. Bei den Damen konnten wir zeigen, dass sich das Training auszahlt und wir trotz einiger Abgänge wieder ein Team stellen konnten, welches gegen fast jeden Gegner zumindest mitspielen kann. Um dieses Mitspielen nun auch über die volle Länge zu bringen, dafür fehlt uns einfach die Breite im Kader. Bei den Herren zeigte sich wieder, dass es keine schwachen Teams gibt und es allein schon physisch kaum zu machen ist mit einem Kader von 9-12 Leuten an Staatsmeisterschaften teilzunehmen. Dazu kommt, dass es für ein paar von uns das erste bzw. eines der ersten 7v7-Turnieren war. Vor allem im Spiel gegen Play zeigte sich, dass wir große Probleme haben mit Druck umzugehen. Sei es der Druck, den der Gegner durch seine enge Defense macht oder der Druck den wir uns selbst mit unseren Erwartungen machen. Es gab aber auch Positives zu sehen. Trotz einiger personeller Umstellungen und Abgänge in diesem Jahr gelang es uns heuer, im Unterschied zum letzten Jahr, ein Team ohne fremde Unterstützung zu stellen. Außerdem wuchsen viele von uns durch die Abgänge in neue Rollen und übernahmen mehr Verantwortung. Trotz aller Anstrengungen sah man in beiden Teams die große Kluft, die es noch zwischen unseren erfahreneren und den unerfahrenen SpielerInnen gibt.

Für Damen und Herren gilt aber – wir sind ein Mixed-Team!
Daher freuen wir uns schon auf die nächsten Mixed-Turniere, allen voran die Beach-Staatsmeisterschaften Ende September in Bibione!

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LG, Andi

Die gesammelten Ergebnisse:

Stolichnayas:
3:15 – Styrian Sunrise
3:15 – Box
13:8 – Matchbox
5:15 – InnSisters

LokStoli:
w.o. – Mosquitos
4:13 – thebigEZ
4:13 – Play
3:13 – Catchup
4:15 – discoboyez
7:15 – Mosquitos

Mixed Ă–STM – 08.-10./07.2016 – Gleisdorf

Kader (alphabetisch): Andi, Dasi, Enguy, Esther, Görkem, Iris, Jakob, Johanna, Kathi, Lisa, Markus, Martha, Max, Pat, Sam, Vroni

mixed_oem_großNach einer turbulenten Vorbereitungszeit (einige Änderungen im Kader, Ausfälle, kein komplett besetztes 7v7 Turnier, etc.) fuhren wir heuer mit ungewissen Vorzeichen nach Gleisdorf. Trotz zweier Ausfälle hatten wir den größten Kader der Vereinsgeschichte am Start. Der Modus wurde im Vergleich zum Vorjahr wieder verändert. Heuer gab es gemischte Pools (2 Teams aus der oberen und zwei aus der unteren Hälfte), wodurch es für uns zwei Poolspiele gab, in denen unsere Erfolgsaussichten vorsichtig formuliert überschaubar waren. Glücklicherweise waren dies aber unsere ersten Spiele, wodurch wir uns noch einspielen und unsere Systeme testen konnten.

5:15 Innsiders
In unserem ersten und einzigen Spiel am Freitag trafen wir auf die Innsiders. Gegen die haushohen Favoriten nahmen wir uns vor unsere Systeme und uns einzuspielen. Phasenweise konnten wir auch schönes Ultimate bieten, häufig fehlte dann aber die Konsequenz und/oder Genauigkeit im Abschluss. So mussten wir uns schließlich doch sehr deutlich mit 5:15 geschlagen geben, auch wenn sich das Spiel zwischendurch ein wenig knapper anfühlte.

7:15 Mosquitos
Am Samstag spielten wir in der Früh gegen das zweite Team aus der oberen Hälfte, die Mosquitos. Hier galt für uns die gleiche Devise wie im vorigen Spiel, mit dem Unterschied, dass wir uns vornahmen, die Mosquitos ein wenig zu ärgern. Nach einem guten Start mit ein paar schönen Punkten auf beiden Seiten, gelang es den Mosquitos schneller ihre Fehler einzustellen und unsere Fehler auszunutzen. Auch wenn wir mit unserer Leistung nicht unzufrieden waren, gab es doch noch einiges zu verbessern.

12:13 Wiener Melange
Das zweite Spiel des Tages war unser wichtigstes im Pool. Hier ging es für uns um den dritten Platz im Pool und damit um die “leichtere” Paarung im Kreuzspiel. In diesem Spiel trafen wir auf die Wiener Melange. Die Melange war eine Mischung aus einigen HuskEz und ein paar erfahrenen SpielerInnen. Wir fanden nicht gut ins Spiel und kassierten gleich ein Break, dem wir über die gesamte erste Hälfte nachliefen. Das Spiel wurde hart geführt, der Spirit war aber größtenteils dennoch sehr hoch. Nach der Halbzeit kamen wir stärker zurück, konnten das Break aufholen und unsererseits eines vorlegen. Speziell mit unserer Zone konnten wir viel Druck aufbauen und unzählige Turns provozieren. Es gelang uns leider zu selten, uns für die gute Defense auch mit Punkten zu belohnen. Beim Stand von 12:11 hatte die Melange die Offense und spielte den Punkt ohne Probleme durch. Folglich starteten wir mit der Offense in den Universe-Point. Dieser entwickelte sich zu einer wahren Nervenschlacht. Insgesamt gab es sieben Turns und es gelang uns nicht die Scheibe in die gegnerische Endzone zu bringen. Wir standen zwei Mal kurz davor, bevor wir uns durch leichte Drops wieder der Chance zu punkten beraubten. Am Ende hatte die Melange die besseren Nerven und spielte einen Drive sicher in unsere Endzone, womit sie sich den Sieg und die vermeintlich leichtere Paarung im Kreuzspiel sichern konnten.

8:15 Styrian Hawks
Das letzte Spiel des Tages war das Kreuzspiel, in dem es um die Plätze 9-12 bzw. 13-16 ging. Hier trafen wir nach der Niederlage gegen die Melange auf den dritten des Pool D, die Styrian Hawks. In der ersten Halbzeit gelang es uns leider nicht genug Druck mit unserer Zone aufzubauen oder mit der nötigen Ruhe und Übersicht durch ihre Zone durchzuspielen. Dies konnten wir in der zweiten Halbzeit zwar verbesserbn, schlussendlich gab es aber doch eine recht deutliche Niederlage. Somit stand fest: wir spielen um die Plätze 13-16. Wie immer gegen die Hawks war der Spirit in diesem Spiel sehr hoch. Anscheinend nicht nur gegen uns, denn die Hawks konnten sich am Ende auch souverän den Spiritsieg holen. Wir gratulieren recht herzlich!

15:12 Flying Circus
Am Sonntag starteten wir bereits um 8:30 in unser erstes Match. Hier trafen wir auf Flying Circus, die mit einer sehr jungen unerfahrenen Truppe nach Gleisdorf kamen und bis dahin noch kein Spiel für sich entscheiden konnten. Voller Motivation starten wir in das Spiel, konnten uns auch gleich ein Break holen und mit 2:0 in Führung gehen. Danach schien es aber so, als ob wir im Kopf wieder in der Schlafhalle waren. Das Spiel lief komplett an uns vorbei, wir machten haarsträubende Fehler und konnten keinen Druck in der Defense aufbauen. So konnten wir bis zur Halbzeit nur noch zwei Punkte machen. Nach dem 4:8 nahmen wir uns noch einmal vor alles zu geben und es nochmal zu versuchen. Wir stellten unsere Defense auf “Man” um und schafften es langsam wieder zurück ins Spiel. Wir schafften es, den Druck und die Konzentration aufrechtzuerhalten und konnten am Ende einen doch noch ungefährdeten 15:12 Sieg einfahren können. Bis auf 1-2 Situationen war auch in diesem Spiel der Spirit sehr hoch, die Innsbrucker blieben, auch in der aus ihrer Sicht suboptimalen zweiten Hälfte immer positiv.

12:13 Dreh und Trink
Im letzten Spiel des Wochenendes ging es gegen DnT um den 13. Platz. Das Spiel war die ganze Zeit über sehr ausgeglichen und wir trotzten gut gelaunt der brütenden Hitze in Gleisdorf. Auch in diesem Spiel konnten wir in der zweiten Hälfte noch einmal zulegen und zwischenzeitlich mit 10:8 in Führung gehen. Danach vermissten wir kurz die sonst hohe Konzentration und DnT ließ es sich nehmen uns dafür zu bestrafen. Mit vier Breaks in Folge holten sie sich den 12:10 Vorsprung, in diesem Spiel auf 13. Wir konnten dann nochmal zurückkommen und uns in den Universe-Punkt spielen. Dort packte DnT dann aber die ruhigste und beste Offense des gesamten Spiels aus und sicherte sich problemlos den letzten Punkt, zu einem insgesamt verdienten 13:12 Sieg. Damit blieb für uns heuer nur der 14. Platz.

Auch wenn das Turnier nicht nach Wunsch lief, können wir mit unserer Leistung an diesem Wochenende doch zufrieden sein. Der 14. Platz spiegelt zwar nicht ganz unser Potential, nach der holprigen Vorbereitung in diesem ist es dennoch positiv, dass wir in der recht umkämpften unteren Hälfte, in der alle Teams leistungsmäßig sehr nah aneinander liegen, nichts mit dem letzten Platz zu tun hatten. Für einige Spieler war es entweder das erste 7v7 Turnier überhaupt oder mit uns, was man aber über das Wochenende gesehen nicht bemerkte. Daher können wir im Endeffekt stolz auf unsere Leistung sein und uns schon auf das nächste Jahr freuen, wenn die jetzt neuen Leute dann schon zu den “alten Hasen” zählen.

Vielen Dank auch noch an den GTV fĂĽr die problemlose Abwicklung des Turniers, was aufgrund der vielen Standorte und SpielerInnen sicherlich nicht immer einfach ist.

LG, Andi

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